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Jahresausstellung

E R I N N E R U N G E N


G e d e n k e n   a n   v e r s t o r b e n e   M i t g l i e d e r   d e r   G r u p p e   K u n s t

Zwei langjährige Mitglieder, die sich regelmäßig an der Jahresschau beteiligten, verstarben im vergangenen Jahr. Wir gedachten ihrer mit einer Erinnerungsausstellung im Rahmen der Jahresausstellung.
 
Walter Buberger

   

 
Veronika Koller

   

 
Bei der Jahresausstellung 2011 wurde vierer Mitglieder gedacht, die in besonderer Weise mit der Gruppe Kunst verbunden waren.. Karin Bischof, Oskar Zink und Karl Huber waren Gründungsmitglieder, wie ein Zeitungsartikel belegt.
 
 


Kranz aus Kunstblumen
 
Karin Bischof

vertrat die Kunsthandwerker im Vorstand seit Bestehen der Gruppe Kunst.
Bei den Jahresausstellungen gestaltete sie immer einen eigenen Raum mit ihren zarten und ästhetisch sehr ansprechenden floralen Objekten.
Oskar Zink

beschäftigte sich in seiner Malerei mit Motiven seiner näheren Heimat.
Er war aber auch Steinbildhauer; viele Werke aus seiner Hand schmücken seinen Heimatort Ihrlerstein.


Alte Altmühlbrücke Kelheim, Öl
 
 


Sankt Georg, Schmiedearbeit
 
 
Karl Huber

vertrat auf den Jahresausstellungen die Metallhandwerker mit seinen Schmiedearbeiten.
Diese Tradition führt schon seit einigen Jahren sein Sohn fort.
Sylvester Karg

stellte seine beruflichen Fähigkeiten viele Jahre als Kassier der Gruppe Kunst zur Verfügung. Mit seinen zarten ölbildern beteiligte er sich regelmäßig an den Jahresausstellungen.


Am Regen, Öl
 
 
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Im Gedenken an H a n s   M ü l l e r - R i e d

Der Kunstmaler H a n s  M ü l l e r - R i e d, geboren am 26. März 1894 in Pförring im Landkreis Eichstätt, stammte aus einer alten Riedenburger Familie.
Sein Vater, Dr. Max Müller, Obermedizinalrat, war von 1919 bis 1923 Bezirksarzt, sein Großvater Förster und sein Urgroßvater Apotheker in Riedenburg.

In den Jahren 1913 bis 1919 war H a n s  M ü l l e r - R i e d beim Militär und absolvierte anschließend die Kunstakademie in Düsseldorf. Nach deren Abschluss war H a n s  M ü l l e r - R i e d Kunsterzieher für Gymnasien in Frankfurt, Kirn und Trier.

    

1927 bis 1939 war H a n s  M ü l l e r - R i e d Mitglied der Künstlergruppe "Nahegau" und der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. Als Mitglied der Gesellschaft Bildender Künstler Trier und des Landesberufsverbandes Bildender Künstler Rheinland-Pfalz beteiligte sich H a n s  M ü l l e r - R i e d an Ausstellungen u.a. in Luxemburg, Düsseldorf, Kaiserslautern, Speyer, Frankfurt a. Main, Köln, Saarbrücken, Karlsruhe, Berlin, Trier, Kreuznach und Darmstadt.

H a n s  M ü l l e r - R i e d bannte in dem halben Jahrhundert seines Schaffens unzählige Gemälde mit Motiven aus der Gegend um Riedenburg auf die Leinwand. Dennoch wollte er nach eigenem Bekunden nicht nur als Maler des Altmühltales gelten; Porträts, Stillleben und viele Sujets aus südlichen Ländern zeugen von seinem großen Können und der Sicherheit seiner Pinselführung.
"Das Altmühltal reizt mich immer wieder zum Malen, aber ich fürchte, dass viele Motive durch den Kanalbau und die damit verbundene Änderung der Landschaft verloren gehen, das Romantische des Altmühltales wird verdrängt werden," sagte der Künstler selbst 1974 anlässlich seines 80. Geburtstages.

  

Die Zeit nach seiner Pensionierung bis zu seinem Tode am 28. April 1979 verbrachte der Künstler in seiner Heimatstadt Riedenburg, wo er sich ganz der Malerei widmete. Das Andenken an H a n s  M ü l l e r - R i e d wird nicht zuletzt durch die vielen Bilder in den öffentlichen Gebäuden der Stadt und des Landkreises lebendig bleiben.


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