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Im Gedenken an H a n s M ü l l e r - R i e d
Der Kunstmaler H a n s M ü l l e r - R i e d, geboren am 26. März 1894 in Pförring im Landkreis Eichstätt,
stammte aus einer alten Riedenburger Familie.
Sein Vater, Dr. Max Müller, Obermedizinalrat, war von 1919 bis 1923 Bezirksarzt, sein Großvater Förster und sein Urgroßvater Apotheker in Riedenburg.
In den Jahren 1913 bis 1919 war H a n s M ü l l e r - R i e d beim Militär und absolvierte anschließend die Kunstakademie in Düsseldorf. Nach deren Abschluss war H a n
s M ü l l e r - R i e d Kunsterzieher für Gymnasien in Frankfurt, Kirn und Trier.
1927 bis 1939 war H a n s M ü l l e r - R i e d Mitglied der Künstlergruppe "Nahegau" und der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. Als Mitglied der
Gesellschaft Bildender Künstler Trier und des Landesberufsverbandes Bildender Künstler Rheinland-Pfalz beteiligte sich H a n s M ü l l e r - R i e d an Ausstellungen u.a. in
Luxemburg, Düsseldorf, Kaiserslautern, Speyer, Frankfurt a. Main, Köln, Saarbrücken, Karlsruhe, Berlin, Trier, Kreuznach und Darmstadt.
H a n s M ü l l e r - R i e d bannte in dem halben Jahrhundert seines Schaffens unzählige Gemälde mit Motiven aus der Gegend um Riedenburg auf die Leinwand. Dennoch wollte
er nach eigenem Bekunden nicht nur als Maler des Altmühltales gelten; Porträts, Stillleben und viele Sujets aus südlichen Ländern zeugen von seinem großen Können und
der Sicherheit seiner Pinselführung.
"Das Altmühltal reizt mich immer wieder zum Malen, aber ich fürchte, dass viele Motive durch den Kanalbau und die damit verbundene Änderung der Landschaft verloren gehen, das
Romantische des Altmühltales wird verdrängt werden," sagte der Künstler selbst 1974 anlässlich seines 80. Geburtstages.
Die Zeit nach seiner Pensionierung bis zu seinem Tode am 28. April 1979 verbrachte der Künstler in seiner Heimatstadt Riedenburg, wo er sich ganz der Malerei widmete. Das Andenken an H a n
s M ü l l e r - R i e d wird nicht zuletzt durch die vielen Bilder in den öffentlichen Gebäuden der Stadt und des Landkreises lebendig bleiben.
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